Leitgedanke unserer pädagogischen Arbeit ist die Überzeugung, dass alle Kinder lernen wollen und über schöpferische Gaben verfügen. Unsere Schule soll ihnen einen Raum bieten, in dem sie diese Gaben und Lernfreude weiterentwickeln und neue Erfahrungen machen können. Getragen wird unsere Arbeit durch die Kraft und das Vertrauen, die aus christlicher Sicht auf Mensch und Welt fallen. Über unsere christliche Einstellung erfahren Kinder Annahme und Geborgenheit als wertvolle Teile der Schulgemeinde.
Lernen findet statt, wo Kinder Ideen entwickeln, Anregungen aufgreifen, Vorhaben verfolgen, andere Kinder und Erwachsene als Lernende erleben und sich mit ihnen austauschen. Kinder haben Erfahrung mit Lernen, wenn sie in die Schule kommen. An diese Erfahrungen anknüpfend sollen Kinder während ihrer Grundschulzeit ein gesichertes Fundament an Kenntnissen und Fertigkeiten aufbauen und Vertrauen zu ihrem eigenen Können und der Entwicklung ihrer Fähigkeiten gewinnen. Indem Kinder Sachkompetenz entwickeln und Lernen als eine positive Herausforderung erfahren, erhalten sie eine solide Grundlage für ihren weiteren Lebens- und Bildungsweg.
Prinzip der Unterrichtsdidaktik ist ein Streben nach handlungs- und erfahrungsorientierten Unterrichtsformen, die sich auf reformpädagogische Ansätze, z. B. von M. Montessori, P. Petersen, C. Freinet, B. Otto stützen. Die Erlangung von Kompetenzen ist zentrales Anliegen unserer Didaktik.
Die Lerngruppen bestehen aus 23 Kindern, die gleichermaßen von LehrerInnen und ErzieherInnen betreut werden. In den Jahrgängen 1-3 findet das Lernen in altersgemischten Gruppen statt, in den Klassenstufen 4-6 findet der Unterricht zurzeit in Jahrgangsklassen statt. Die Erarbeitung neuer Inhalte erfolgt in systematischen, jahrgangsgebundenen Unterrichtsphasen. Vertiefung und Übung finden Platz in täglichen Arbeits- und Freiarbeitszeiten. Im Rahmen von (lernbereichsübergreifenden) Projekten werden Themen ganzheitlich erfahren. Hier finden Sie zwei Beispielstundenpläne: