Am 07.05.2010 fand in der Evangelischen Grundschule Bernau das Sommerfest mit dem Thema: „Die Arche Noah“ statt.
Im Vorfeld gestalteten Eltern und Kinder mit viel Begeisterung und Kreativität die Tiere für unsere Arche. Ein großer Dank geht an dieser Stelle an die Tischlerei Beutler & Klopp aus Rüdnitz, die das Schiff so wunderschön entworfen und realisiert hat.
Ein Höhepunkt war neben Vorführungen, Gesang und kulinarischen Genüssen der Einzug der Tiere auf die Arche. Dies erfolgte während einer darstellenden Geschichte mit Hilfe der Kinder.
Gäste, Kinder und Schulteam waren froh, über eine gelungene Feier.

Mit einem Gottesdienst in der St. Marienkirche und einem Fest wurde am 29. August 2009 in Bernau (Landkreis Barnim) die Evangelische Grundschule Bernau eröffnet. Getragen wird die Schule von der Potsdamer Hoffbauer gGmbH, dem Evangelischen Schulverein Bernau sowie der Evangelischen Kirchengemeinde Bernau.
Die als Ganztagsschule ausgerichtete Grundschule startete mit 23 Schülerinnen und Schülern in ihr erstes Schuljahr. Mit einem zunächst kleinen Team von zwei weiteren pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern leitet Bergit Kassek die Evangelische Grundschule, die zunächst für zwei Jahre einzügig sein wird.
Auf der Grundlage reformpädagogischer Überlegungen und Ansätze gestalten die Pädagogen den Unterricht. Das bedeutet, dass die Kinder in altersgemischten Gruppen häufig fächerübergreifend und in ihrem individuellen Rhythmus in Begleitung lernen. Das Fach Englisch wird ab der ersten Klasse als Begegnungssprache eingeführt werden.
Bergit Kassek, Schulleiterin: „Schon ab Klasse eins werden wir auf spannende, handlungsorientierte und projektbezogene Weise biologischen, physikalischen, geographischen und geschichtlichen Fragestellungen nachgehen. Wir wollen den Kindern zeigen, wie sie sich mit Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten Wissen eigenständig und im gemeinsamen Agieren erschließen können.“
Zum Einweihungsfest am 29. August auf dem Schulhof der Ev. Grundschule kamen neben den zahlreichen Angehörigen der Schulkinder auch Gemeindemitglieder, Förderer und Lokalpolitiker.
In einem Grußwort freute sich Bernaus Bürgermeister Hubert Handke (CDU) über die Schulgründung und sagte: „Die Vielfalt an Bildungsangeboten tut unserer Stadt sehr gut“. Brigitte Reuscher, Leiterin des Staatlichen Schulamtes Barnim-Uckermark, würdigte die Hoffbauer gGmbH als erfahrenen und verlässlichen Partner und sicherte der neuen Schule ihre Unterstützung zu. „Die Evangelische Grundschule ist keine Konkurrenz für die kommunalen Schulen sondern eine Bereicherung der Bernauer Schullandschaft“, betonte Reuscher. Auch die SPD Landtagsabgeordnete Britta Stark wünschte der neuen Schule alles Gute und sicherte ihre Unterstützung zu.
Die Evangelische Grundschule Bernau arbeitet auf Basis eines christlichen Menschenbildes. Eine Zugehörigkeit zu einer christlichen Kirche ist jedoch keine zwingende Voraussetzung für die Aufnahme an die Schule. Besonderen Wert legen die Pädagogen darauf, dass Eltern sich mit ihren Kindern auf das Konzept mit seinen christlichen Grundlagen und reformpädagogischen Lernansätzen einlassen wollen.
Dabei sind die Rahmenpläne des Landes Brandenburg sowohl Ausgangspunkt wie fachlicher Mindestanspruch. Auf methodisch und didaktisch vielfältige Weise werden Wissbegierde und interaktives Lernen bei den Kindern herausgefordert. Während ihrer Grundschulzeit und beim Übergang an weiterführende Schulen erhalten die Schülerinnen und Schüler eine detaillierte Leistungs- und Entwicklungsdokumentation.
Im Schulkonzept hat die Begabungsförderung einen besonderen Stellenwert. Die Pädagogen absolvieren dazu perspektivisch eine spezielle Fortbildung, um den Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden.