Berufsfachschule Soziales

Staatlich anerkannter Sozialassistent/
Staatlich anerkannte Sozialassistentin

Sozialassistenten sind in der Pflege und Betreuung von Kindern, Jugendlichen und beeinträchtigten Menschen tätig. Ihre Arbeitsstellen sind Wohnheime für junge, aber auch für alte Menschen, Kindertagesstätten oder Krankenhäuser.

Die Berufsfachschule Sozialwesen vermittelt theoretische und praktische Kompetenzen, um im sozialpflegerischen, sozialpädagogischen und hauswirtschaftlichen Bereich assistierend tätig zu werden.

 

Ausbildungsvoraussetzungen/Aufnahme in die Berufsfachschule

Aufnahmevoraussetzung für den Bildungsgang ist die erweiterte Berufsbildungsreife (EBR) oder eine gleichwertige Schulbildung und die gesundheitliche Eignung. Offenheit und Neugier für religiöse Fragen ist erwünscht.

Die Ausbildung beginnt jeweils mit dem neuen Schuljahr. Das erste Halbjahr ist ein Probehalbjahr. Ab Februar führen die Pädagogen der Berufsfachschule dann persönliche Gespräche mit den Bewerbern; danach fällt die Entscheidung über die Aufnahme.

 

Ausbildungsgang und Abschlüsse

Wer erziehen will, muss Vorbild sein, die richtigen Fragen finden, Wege zur Antwort wissen, Liebe geben, Geduld mitbringen, Zeichen erkennen, Rückschläge einstecken, Zukunft sehen, Vergangenheit werten, Schutz bieten, Eigenständigkeit fördern – und die Liebe zum Leben lehren.

Der erfolgreiche Besuch der zweijährigen Berufsfachschule führt zum beruflichen Abschluss „Staatlich geprüfter Sozialassistent/ Staatlich geprüfter Sozialassistentin". Die Absolventen können mit erfolgreichem Bestehen auch die Fachoberschulreife erwerben und damit die Zugangsberechtigung für die Fachschule für Sozialwesen erlangen. (Bei EBR ist ein Notendurchschnitt von 3,0 erforderlich)

 

Lernbereiche

Der Unterricht findet in Lernbereichen und Lernfeldern statt, die folgendermaßen gegliedert sind:

1. Berufsübergreifender Lernbereich:   
    Deutsch, Mathematik, Englisch, Biologie, Politische Bildung, Religion

2. Berufsbezogener Lernbereich:

  • Lern- und Arbeitstechniken erwerben und anwenden
  • Beziehungen zwischen Einzelpersonen und Gruppen entwickeln und Kommunikationsprozesse kennen lernen und gestalten
  • Bei Pflege- und Betreuungsprozessen assistieren
  • Grundlegende hauswirtschaftliche Kompetenzen erwerben
  • Grundlagen musisch-kreativer Prozesse kennen lernen und anwenden

3. Fachpraktische Ausbildung/Praktika:

    Die berufsbezogenen Ausbildung beinhaltet  drei Praxisphasen, die wie folgt
    unterteilt sind:

  • im 1. Schulhalbjahr  300 Stunden im sozialpädagogischen Tätigkeitsfeld
  • im 2. Schulhalbjahr  300 Stunden im heilerzeihungspflegerischen Tätigkeitsfeld
  • im 3.Schulhalbjahr   200 Stunden in einem der genannten Tätigkeitsfelder

     Während der Praxisphasen gliedert sich der Ausbildungsmodus in zwei
     Unterrichtstage und drei Praxistage.

 

Bewerbungsunterlagen

  1. Bewerbungsschreiben
  2. tabellarischer Lebenslauf
  3. zwei Lichtbilder
  4. Schulabschlusszeugnis bzw. vorläufiges Halbjahreszeugnis der laufenden Schulhalbjahres (in Kopien, die nicht beglaubigt sein müssen)
  5. Praktikumsnachweise oder Bescheinigungen über andere, berufsbezogene Tätigkeiten
  6. eine ärztliche Bescheinigung über die Eignung zum Beruf des Sozialpflegeassistenten
  7. Impfnachweise / Impfschutz vor Hepatitis B und MMR (Mumps, Masern, Röteln) - können auch nachgereicht werden

 

Schulgeld

Das Schulgeld beträgt 45 Euro monatlich.

Es gibt die Möglichkeit der finanziellen Förderung über BAföG (Auskunft dazu beim zuständigen BAföG-Amt der Stadt/des Kreises oder unter BAFöG)

Berufliche Schulen Hermannswerder
Hermannswerder 10
14473 Potsdam
Tel.: 0331 23 13-150
Fax: 0331 23 13-407

Schulleiter: Kajus Riese

Schulleiter: Kajus Riese

berufliche-schulen@hoffbauer-bildung.de