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Tag der Offenen Tür am 27. Februar eröffnet Bewerbungsphase

"Annahme, Echtheit, Verständnis - wir versuchen zu leben, was wir lehren" - so einfach und so anspruchsvoll ist das Motto der Fachschule für Sozialwesen und der Berufsfachschule für Soziales auf Hermannswerder. Auf der Grundlage eines christlichen Menschenbildes soll hier jeder Einzelne, ob Lehrender oder Lernender, angenommen und geschätzt werden als derjenige, der er ist - in seinen Stärken ebenso wie in seinen Schwächen. Das ist die Hauptbotschaft, die die angehenden Sozialpflegeassistenten der Berufsfachschule und die angehenden Erzieher, Heilerziehungspfleger, Heilpädagogen und Altenpfleger der Fachschulen mit auf ihren Berufsweg nehmen.

Die Berufsaussichten für Absolventen unserer Schule sind glänzend: Nahezu alle Absolventen im Bereich Erziehung haben bereits vor dem Abschluß einen Arbeitsvertrag in der Tasche, bei den anderen Fachbereichen sind es zwei Drittel - und der Bedarf wird weiter steigen.

Am Tag der Offenen Tür, Sonnabend, den 27. Februar 2010, können sich Interessenten wieder nach Herzenslust auf dem Schulgelände umsehen - und der Lehrer- ebenso wie der Schülerschaft Löcher in den Bauch fragen.

Das Programm ist breit:

  • Die Berufs-und Fachschulausbildung werden vorgestellt,
  • es gibt Einblicke in den Unterricht und Unterrichtsinhalte,
  • Informationen rund um die Bewerbung und das Schulleben und sogar
  • die Möglichkeit, erste Bewerbungsgespräche zu führen, wenn Interessenten gleich ihre Unterlagen mitbringen.

In den historischen Gebäuden der Hoffbauer-Stiftung wird staatlich anerkanntes Fachwissen vermittelt, dazu eine solide Weiterführung der Allgemeinbildenden Fächer, wie Deutsch, Englisch, Mathematik, Biologie usw. Aber der Blick der Lernenden soll weit über den eigenen Tellerrand hinaus reichen - und der Aktionsradius auch.

Im Unterricht setzen die Fachschulen und die Berufsfachschule ganz bewusst nicht "nur" auf klassisch ausgebildete Pädagogen, sondern auch auf Lehrkräfte, die aus der Berufspraxis kommen. Doch vor allem soll der Unterricht alltagstauglich sein. Man kann einen Rettungsschwimmer-Schein zu machen (in der Havel etwa, die die Insel umspült), einen Erste-Hilfe-Kurs, einen Gebärdensprachen-Lehrgang, ein Rollstuhltraining, einen Übungsleiter-Schein für den Sportunterricht in Vereinen oder ein Auslandspraktikum im britischen Devon, mitfinanziert vom europäischen Leonardo-Programm.

Verpflichtend ist jedoch für alle Klassen, mindestens einmal ein größeres Fest für die zukünftigen Schützlinge zu organisieren - etwa die Bummi-Olympiade, bei der einmal im Jahr Kindergarten-Kinder aus ganz Potsdam zeigen dürfen, was in ihnen steckt - und ein Spaß, der bei allen Beteiligten Lust auf mehr weckt.

Stefanie Schuster



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Die Mitgestaltung von Festen gehört zum Bestandteil der Ausbildung in der Fachschule für Sozialwesen auf Hermannswerder - und viele der Einrichtungen, die diese Feste besuchen, sind auf das Engagement der Schüler angewiesen. Doch gerade dieses Gefühl trägt auch zum Gelingen bei.


Einblicke in den Unterricht gibt es am Tag der Offenen Tür, und der ist breit gefächert. Praxistauglichkeit gehört unbedingt dazu - wie hier, im verpflichtenden Erste-Hilfe-Kurs, wo mit Irrtümern über erste Rettungsmaßnahmen am Unfallort aufgeräumt wird.