Einmal alles das fragen, was man schon immer wissen wollte, und das gleich ein paar Tage am Stück - wenn die Fachschule für Sozialwesen und die Berufsfachschule Hermannswerder ihre Werkwochen veranstalten, dann wird gelernt nach Herzenslust und Neigung.
Am 21. Juni ist es wieder so weit: Dann werden in 20 themengebundenen Workshops knapp 40 Lehrkräfte mit ihren Schülern das machen, was sie schon immer mal machen wollten, und wofür im Lehrplan-gebundenen Alltag oft die Zeit fehlt: Statt der üblichen europäischen Speisen werden in der Lehrküche orientalische Kulinaria und Tränke bereitet; statt englischer Lektüre folgen die Schüler angelsächsischen (Lebens)Pfaden in Berlin und Potsdam, Natur-Experimente machen aus Tee Tinte - oder umgekehrt; ein Theaterworkshop zeigt Möglichkeiten der Performance an ungewöhnlichen Orten, und selbst das Zaubern lässt sich lernen - und zwar mit Kaninchen im Hut ebenso wie mit klassischem Kunst-Material, etwa Speckstein oder Wolle, oder Acryl und Leinwand, aus Lumpen und Leim, die zu Papier werden.
Selbst eigenhändig gebaute Musikinstrumente und ein Burgmodell - mitsamt belebtem und unbelebtem Inventar, sollen aus dem Hut der Lehrerschaft gezogen werden. Kurz: Eine Woche lang wird es sehr, sehr bunt zugehen auf dem Campus für Berufsfachschüler, Erzieher, Sozialpädagogen, Heilerziehungspfleger und Heilpädagogen auf Hermannswerder.
Daneben finden jedoch auch die "klassischen" Angebote noch Platz: Etwa Yogaübungen für alle Altersklassen, Tänze und Bewegungsspiele mit und ohne Choreographie, Fitness für Senioren und ein Chorprogramm.
Wer wissen will, was bei so viel Vielfalt heraus kommt, der kann sich - wie die Schüler selbst - zum Abschluss der Werkwoche am 25. Juni von 9 Uhr an auf dem sogenannten "Marktplatz der Möglichkeiten" tummeln - dort werden alle Workshops ihre Errungenschaften gemeinsam präsentieren.
Da in diesem Jahr zusätzliche Klassen für Berufsfachschüler, Heilerziehungspfleger und Heilpädagogen eröffnet werden, haben Bewerber noch einmal die Möglichkeit, sich am 25. Juni vor Ort umzusehen - und sich gleich vorzustellen. Von 10 Uhr an stehen die Fachbereichsleitern vorstelle für Fragen und Antworten bereit. Allerdings müssen die Bewerber dafür ihre Unterlagen mitbringen. Einzelheiten dazu finden sich auf der Homepage der Schule.
Stefanie Schuster

Schwung und Spaß verspricht die Werkwoche auf Hermannswerder, die vom 21. bis zum 25. Juni von der Fachschule für Sozialwesen und der Berufsfachschule auf Hermannswerder zelebriert wird. Rund 20 Workshops bieten dann die Gelegenheit, eigene Interessen zu vertiefen - oder zu wecken.

Theater zu spielen bedeutet weit mehr, als Texte auswendig zu lernen und sie - buchstäblich - zur Bühne zu bringen. Zunächst einmal braucht es eine gemeinsame Bewegung, eine koordinierte Dynamik - kurz: ein echtes Gruppengefühl, wie es auch hier mit Hilfe eines Reifens geübt wird.

Zum Abschluss der Werkwoche werden dann alle Projektteilnehmer noch einmal unter einen Hut gebracht - und zwar auf einem Marktplatz der Möglichkeiten, der sich praktischer Weise auf dem Campus der Fachschulen für Sozialwesen auf Hermannswerder befindet. Von 9 Uhr an können sich alle Interessierten dort umschauen; von 10 Uhr an können sich zudem noch einmal Bewerber für die Ausbildung zum Sozialassistenten an der Berufsfachschule oder für die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger, bzw. zum Heilpädagogen an der Fachschule vorstellen.